Private Krankenversicherungen im Vergleich

Für einen Laien ist es häufig schwierig, sich einen Überblick über die Tarifvielfalt der privaten Krankenversicherungen zu verschaffen. Regelmäßig kommen neue Angebote und Tarife hinzu. Um dennoch schnell und einfach einen Überblick über den Markt zu bekommen, bietet sich die Möglichkeit eines privaten Krankenversicherungsvergleiches an. Die einfachste Form eines Versicherungsvergleiches biete der Krankenkassenrechner.

Dieser existiert in zwei verschiedenen Formen. Zum einen lassen sich bequem die Leistungen der gesetzlichen mit der der privaten Krankenversicherung vergleichen. Natürlich ist aber ein Vergleich der Leistungen einzelner privater Krankenversicherungen möglich. So können bequem unterschiedliche PKV-Angebote miteinander verglichen werden.

Um die Tarife der verschiedenen PKV-Anbieter miteinander zu vergleichen, kann ein kostenloser PKV Tarif Vergleich vorgenommen werden. Dabei kann das Preis-/Leistungsverhältnis der verschiedenen Tarife berechnet und verglichen werden. Die größten Unterschiede sind hier häufig im Bereich der Beitragsrückerstattungen sowie der Selbstbeteiligung zu finden. Auch die Kostenerstattung fällt je nach Anbieter sehr verschieden aus. Mithilfe eines Tarifvergleichs kann sich jeder Wechselwillige schon einmal einen groben Überblick über mögliche Tarife einholen, eine persönliche Beratung sollte trotzdem auf jeden Fall stattfinden.

Je nach gewählter Berufsgruppe können sich Leistungen und Beiträge der privaten Krankenversicherung deutlich unterscheiden. So erhalten Beamte beispielsweise eine Beihilfe durch ihren Arbeitgeber, die im besten Falle rund 80 Prozent der Beiträge zur PKV abdecken. Angestellte haben es da nicht ganz so gut und erhalten „nur“ den normalen Arbeitgeberanteil, der sich allerdings nicht an der Höhe der Beiträge, sondern an den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung orientiert. Auch im Falle einer Beitragsrückerstattung kommt es häufig vor, dass Versicherte einen Teil ihrer Rückerstattung an den Arbeitgeber abtreten müssen, da dieser sich schließlich auch an den Beiträgen zur PKV beteiligt.

Um aber erst einmal die Möglichkeit zum Wechsel in die PKV zu bekommen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. So können Arbeitnehmer nur dann in die private Krankenversicherung wechseln, wenn sie die Versicherungspflicht mit ihrem Einkommen überschreiten. Damit lösen sie sich automatisch von der gesetzlichen Versicherungspflicht und können dann entscheiden, ob sie sich weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern möchten, oder ob sie einen Wechsel in die private Krankenversicherung beabsichtigen. Beamte, Freiberufler und Selbstständige sind aufgrund ihres Berufes von dieser Regelung ausgenommen und können jederzeit problemlos unter Beachtung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist in die PKV wechseln.

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